Das Selbsthilfe Abc

A

Naturheilkunde beginnt immer mit einer bewußten Ernährungsumstellung -

nach dem Motto von Hippokrates: Eure Lebensmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Lebensmittel sein.

Bevor wir Medikamente und andere therapeutische Verfahren ausprobieren, sollten wir immer erst einen Blick auf unsere Ernährung werfen.

Alle sogenannten Zivilisationskrankheiten, Entzündungs- und  Schmerzzustände sind zur Gänze oder zum Teil ernährungsbedingt.

Über Zucker und Weißmehl weiß man allgemein Bescheid.

Aber auch zuviel tierische Proteine, d.h. Fleisch und auch Milchprodukte sind problematisch für den Stoffwechsel.

Es entsteht z.B. zuviel Ammoniak, der vom Körper nur schwer abgebaut werden kann, Entzündungen fördert und die Niere schädigt.

Zuviel Salz erzeugt im Körper anorganische Säuren und beeinflusst den Säure-Basen Haushalt negativ. In der Folge entstehen Ablagerungen im Bindegewebe mit weiteren negativen Effekten.

Die Zusammenhänge sind mittlerweile sehr gut durch Studien belegt.

Wer sich informieren will, kann das z.B. in dem Buch von Dr. Jacobs nachlesen. Dr. Jacobs hat über 1400 Studien zum Thema Ernährung ausgewertet und die Ergebnisse sprechen für sich.

Hier die Leseprobe:

https://www.drjacobsweg.eu/leseprobe/

Ein anderes, schön zu lesendes Buch:

Prof. Dr. Michalsen - Mit Ernährung heilen

 
B

Bei chronischen Entzündungen und chronischen Infektionen sowie allgemein Infektionskrankheiten aller Art gibt es eine bemerkenswerte Heilpflanze, den einjährigen Beifuß oder Artemisia annua.

Die Pflanze enthält zahlreiche Stoffe, die gegen Bakterien, Viren und andere Erreger wirksam sind.

In den Tropen wird die Pflanze als Naturmedizin gegen Aids und Malaria eingesetzt.

Artemisia wirkt analgetisch, harntreibend und blutreinigend.

Eine Wirkung gegen eine Vielzahl von Viren, zum Beispiel Grippeviren aber auch gegen Hepatitis B, Hepatitis C, Cytomegalie- und Herpesviren ist bekannt und nachgewiesen.
Die im Tee enthaltenen ätherischen Öle wirken zusätzlich schleimlösend, antiviral und antibakteriell

Zur Prophylaxe verwendet man pro Tag 1 gehäuften Teelöffel Tee für eine Tasse (250 ml); Ziehzeit 10 MInuten

Zur Therapie 1 gehäufter Esslöffel Tee auf eine Kanne (750 ml) über den Tag verteilt trinken.

Wichtig: Es gibt teilweise mangelhafte Qualität auf dem Markt in Bezug auf Artemia annua.

Eine gute Bezugsquelle wäre: www.teemana.com

Bei www.anamed-edition.com/de finden sie hilfreiche Informationen rund um das Thema Artemisia annua

 

C
 

Vitamin D wirkt positiv bei chronischen und akuten Entzündungen.

Fast alle Körperzellen verfügen über Rezeptoren für Vitamin D.

Steht Vitamin D in genügender Menge zur Verfügung, entfaltet das „Sonnenhormon“ einen positiven Einfluss und reduziert den metabolischen Stress und den Energieverbrauch der Zellen.

Entzündungsreaktionen werden so gehemmt.

Gleichzeitig werden alle Abwehrzellen im Körper durch das Vitamin aktiviert.

Auch im Darm bewirkt Vitamin D eine Unterstützung der normalen Funktion und die Herstellung einer normalen Darmflora. Der Darm seinerseits ist ein wichtiges Organ unseres Immunsystems.

International werden Vitamin D Spiegel von 40-60 ng/ml als ausreichend angesehen.

Da wir uns hauptsächlich in geschlossenen Räumen aufhalten, ist der Vitamin D Spiegel der meisten Menschen im sehr niedrigen Bereich, manchmal unter 10 ng/ml.

So empfiehlt sich die Einnahme des Vitamins.

Als Faustregel kann man sagen: Eine tägliche Einnahme von 5000 I.E. Vitamin D bei einem Gewicht von 70 kg ist ein Anhaltspunkt für den Bedarf.

 

Weiterführende Informationen kann man nachlesen unter:

www.sonnenallianz.de