Naturheilpraxis Harald Witt

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Vitalstoffe

Vitalstoffe bei chronischen Schmerzen, chronischen Entzündungen

 

MSM, Methylsulfonmethan, ein organischer Schwefel:

MSM wirkt entgiftend. MSM erhöht die Zell-Membrandurchlässigkeit, sodass die Zellen ihre Abfallprodukte und Gifte schneller loswerden und mehr Nährstoffe aufnehmen können. Das führt auch zum Abschwellen von gestautem Gewebe

MSM ist schmerzlindernd und entzündungshemmend. Zwischen Schmerzen und Entzündungen bestehen enge Zusammenhänge innerhalb des Stoffwechsels. Organischer Schwefel wirkt insbesondere schmerzlindernd und entzündungshemmend im Muskel- und Bewegungsapparat. MSM reduziert die Schmerzleitung entlang bestimmter Nervenfasern (C-Fasern); es hemmt schmerzverursachende Entzündungen, indem es z.B. die Leistung von Cortisol, ei­nem körpereigenen Stresshormon, anhebt und durch Gefäßerweiterung die Durchblutung beschleunigt und so die Versorgungslage von krankem Gewebe optimiert (was Wundheilung und Geweberegeneration beschleunigt). Im Weiteren erhöht MSM die Durchlässigkeit der Zellmembranen für körpereigene schmerz- und entzündungslindernde Stoffe.

MSM entspannt verkrampfte Muskulatur.

Dosis: Mit 1 g beginnend, binnen 1 Woche kann auf 5 g erhöht werden. Kostengünstig ist das Pulver. Es kann z.B. in ein Glas Saft eingerührt werden oder zusammen mit 2 g Acerola-Pulver in einem Glas Wasser eingenommen werden.

 

Natürliche B-Vitamine:

B-Vitamine beeinflussen die Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung. Vitamin B1 ist an der Energieversorgung der Nervenzellen beteiligt. Vitamin B6 und B12 ist am Aufbau körpereigener schmerzstillender Stoffe beteiligt.

Eine Studie an Personen mit Rückenschmerzen zeigte, dass die Gabe von Vitamin B1, B6 und B12 zusätzlich zu Diclofenac, die Schmerzen bereits nach zwei Wochen wesentlich stärker verringern konnte, als die alleinige Einnahme des Schmerzmittels (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2138684).

Beim Karpaltunnelsyndrom, das von starken Schmerzen in der Hand begleitet wird, hat sich die Gabe von Vitamin B6 bewährt (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24312849).

 Optimal ist es, ein Präparat zu suchen, dass die Vitamine aus natürlichen Quellen gewinnt, z.B. aus Quinoa, Hefe, Buchweizen.

 

Magnesium:

Magnesium reduziert die Entzündungsprozesse im Körper, erkennbar an dem Rückgang der Entzündungsindikatoren im Blut -  CRP, TNF und IL6. Je mehr Magnesium die Teilnehmerinnnen der untengenannten Studie zu sich nahmen, desto niedriger waren die Entzündungswerte und desto besser der Gesundheitszustand. (1)

Magnesium ist hilfreich in der Schmerztherapie, nicht nur in der Entspannung von verkrampfter Muskulatur, sondern auch ganz allgemein, wie folgende Studie gezeigt hat: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25904965

Magnesium kann günstig z.B. in Form von Magnesiumoxid gekauft werden. Mehr als 400 mg/Tag führt allerdings zu Durchfällen und wird unter Umständen auch nicht vollständig resorbiert. Zusätzlich sind Vollbäder mit Magnesiumsulfat (Epsomsalz) 400 g, mindestens 20 Minuten oder auch Fußbäder mit 150 g über 20 Minuten sehr hilfreich.

(1) Relations of dietary magnesium intake to biomarkers of inflammation and endothelial dysfunction in an ethnically diverse cohort of postmenopausal women. 2009 November. Department of Epidemiology, School of Public Health, ULCA, Los Angeles, CA 90095

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